Rosen - Stammbaum - Garten

Der Rosen-Stammbaum-Garten ist ein Studiengarten, der als Würdigung der Trierer und benachbarten Luxemburger Rosenzüchter geschaffen wurde, die um 1900 zur Weltspitze gehörten. Luxemburg war damals das „Land der Rosen“.
Von N. Welter, Felberg-Leclerc, A. Mock, Soupert et Notting, Ketten und Kohl-Reuter sind schönste Rosenschöpfungen hier angepflanzt; u. a. Venus, Gruß an Coburg, Mock’s Rosa Druschki und Tour de Malakoff, die von 1856 stammt.

Zu Ehren von Peter Lambert, des bedeutendsten von ihnen, sind in diesem Garten seine erfolgreichsten Rosenschöpfungen 'Frau Karl Druschki' (1901) und 'Trier' (1904) mit deren Ahnen und Nachkommen gärtnerisch dargestellt. Am Beispiel der „Trier“ erlebt der Besucher eine Reise durch die Geschichte der Rosenzucht, die vor über Tausend Jahren in China begann und über 15 Generationen zu unseren modernen Gartenrosen führt.

'Rosa chinensis var spontanea', 'Rosa gigantea' und 'Rosa moschata' stehen am Anfang des Züchtungsweges, der über 7 Generationen zur 'Trier 'führt. Weitere 7 Generationen führen von der 'Trier' fort zu so beliebten, modernen Rosen wie z. B.: 'Dirigent', 'Fashion', 'Märchenland', 'Mozart', 'Schneewittchen'.
Die Steinpfeile im Rasen zeigen Ihnen den Weg von einer Rosengeneration zur nächsten.

Die große Anpflanzung von Moschata-Hybriden, sind ein weiterer Schwerpunkt dieses Gartens, sie alle stammen von Peter Lambert’s berühmter „Trier“ ab. Sie sind graziöse, reich und lang blühende, fein duftende und dennoch robuste Strauchrosen.

Von 'Frau Karl Druschki' sind fast 20 direkte Nachkommen hier angepflanzt. 'Centenaire de Lourdes', 'Druschki Rubra', 'Gruß an Aachen' u. a. setzen die herausragende Vererbungskraft dieser Weltrose wirkungsvoll in Szene.


Anpflanzung: 107 verschiedene Rosenarten und Rosensorten mehr als 400 Rosenstöcke

Dieser Garten ist ein Beitrag der Trierer Rosenfreunde (VDR) und Luxemburger Rosenfreunde, größtenteils in ehrenamtlicher Arbeit erstellt und durch Spenden finanziert.

Entwurf/Planung: Elisabeth M. Comes