„365 – Auf geht’s“: Petrisberg lockte viele Besucher
zum Familien-Spektakel der Landesgartenschau
Zwar dauert es noch knapp ein Jahr, ehe die
Landesgartenschau auf dem Trierer Petrisberg ihre Tore öffnet.
Doch das letzte April-Wochenende machte deutlich, dass in und um
die älteste Stadt Deutschlands die Vorfreude auf die
Kulturgartenschau mit jedem Monat steigt. Dunkle Wolken und
einige Regenschauer konnten rund 2000 Besucher nicht davon
abhalten, das LGS-Areal in Augenschein zu nehmen. Sie staunten
und applaudierten bei den Vorführungen des international
renommierten Straßentheaterensembles „Feuervogel“ am
Samstag und tanzten bis in die frühen Morgenstunden in der
Skaterhalle. Am Sonntag bastelten die jungen Gäste beim
Drachenbauworkshop der Drachenfreunde Leyendecker, während sich
die Erwachsenen beim Themennachmittag der Sternwarte Bochum und
der Lokalen Agenda 21 Trier über das Element Wasser
informierten. Die Plätze im „Römer Express“ zur Infotour
über das Gelände waren rasch vergeben. Die Rundfahrt-Bahn
musste sogar eine Extra-Schicht einlegen, genauso wie die
Shuttle-Busse, die gut gefüllt zwischen Petrisberg und der
Trierer Innenstadt pendelten.
„Wir freuen uns sehr über die große Resonanz an den beiden
Tagen“, sagte LGS-Geschäftsführer Roman Schleimer. „Das
zeigt, dass bereits ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung die
Kulturgartenschau in aller Munde ist.“ Vorangegangen waren
jedoch einige bange Stunden am Samstag. Durch die anhaltenden
Regenfälle drohte die Aufführung von „Feuervogel“ buchstäblich
ins Wasser zu fallen. Doch der Trierer Stadtpatron Petrus hatte
ein Einsehen und stellte den „Wasserhahn“ zwischen 18 Uhr
und Mitternacht ab. „Unter dem Strich haben wir noch Glück
mit dem Wetter gehabt“, sagte Schleimer.
Der nächste Tag der Offenen Tür geht am Sonntag, dem 25. Mai,
über die Bühne. Bis dahin sind in der LGS-Geschäftsstelle an
der Sickingenstraße 91 die Skulpturen der Trierer Künstlerin
Frauke Güntzel zu sehen. Die Ausstellung ist von Montags bis
Freitags zwischen 8 und 18 Uhr zu bewundern.