Pressemitteilung 90/2003 | 27.10.2003

Baustellenführungen ade: Etwa 8000 Besucher zog es zu den Besichtigungen aufs zukünftige LGS-Gelände

„Volles Haus“ noch einmal während der letzten Baustellenführung am vergangenen Sonntag auf dem zukünftigen Gelände der Landesgartenschau Trier 2004: Schätzungsweise etwas über 2000 Besucher wollten sich auf dem ehemaligen Militär-Areal ein Bild vom Stand der Vorbereitungen machen. Sie nutzten die letzte Gelegenheit, den Petrisberg, inklusiv fachkundiger Erklärungen, unter die Lupe zu nehmen. Bis zum 22. April 2004, dem Tag der Eröffnung, bleibt die 44 Hektar große Riesen-Baustelle für die Bevölkerung geschlossen. „In den kalten Monaten des Jahres ist die Nachfrage nicht mehr vorhanden. Außerdem wird es für uns aufgrund der intensiven Bautätigkeit einfach zu riskant, Baustellenführungen zu bewerkstelligen“, erklärt Matthias Schmauder, einer der beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH.

Die Führungen auf dem Gelände betrachtet Schmauder unter dem Strich als sehr großen Erfolg. Zu allen Veranstaltungen in diesem Jahr kamen mehr Besucher als erwartet. „Schon in den vergangenen Monaten mussten wir spontan Fußtouren organisieren, da die Gratis-Karten für den Römer-Express im Nu vergriffen waren“, sagt Schmauder. Insgesamt gingen neun Baustellenführungen über die Bühne. Der LGS-Chef schätzt das Besucher-Aufkommen auf etwa 8000, wobei „der Tag der Offenen Tür“ am vergangenen Sonntag sowie die Veranstaltung „365“ im April 2003 über 2000 Besucher auf den Petrisberg lockten. Der Geschäftsführer ist über das hohe Interesse aus der Region sehr erfreut. „Die Landesgartenschau Trier ist bei vielen Menschen schon jetzt ein Thema. Die geführten Personen waren sichtlich begeistert und stehen voll und ganz hinter der Landesgartenschau.“

Das Team der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH, Planer und Bauarbeiter erwarten noch ereignisreiche Tage, ehe Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft die Großveranstaltung am 22. April 2004 feierlich im „Lotto-Forum“ eröffnen. Bautechnisch müsse laut Schmauder noch sehr viel realisiert werden. Die Hallenschau, der Wechselflor, die Partnerschaftsgärten, die Aussichtspunkte mit Gastronomie, Spielplätze für Kinder, die vielseitigen Anlagen im Grünen Klassenzimmer und noch vieles mehr werden in den nächsten Wochen und Monaten fertig gestellt.

Das Programm der „Kulturgartenschau“ erhält unterdessen immer konkretere Züge. In den folgenden Tagen wird sich definitiv entscheiden, welche Auftritte und Veranstaltungen die LGS-Besucher in den Bereichen Kunst, Geschichte, Natur und Sport erleben werden. 

Last but not least startet der Vorverkauf der Tages- und Dauerkarten am 15. November. Trotz geschlossener Baustelle werden alle Interessenten nach den Vorstellungen Schmauders darüber informiert sein, was sich auf dem Petrisberg bewegt. „Viele Infos möchten wir über die rheinland-pfälzischen, saarländischen und luxemburgischen Medien transportieren.“ Außerdem sei die LGS-Internetseite, die über www.landesgartenschau-trier.de zu erreichen ist, immer auf dem aktuellsten Stand. „Einmal im Monat stellen wir auch Luftbilder ins Netz“, verspricht Schmauder. „Dann können alle zukünftigen und potentiellen LGS-Besucher wenigstens eine virtuelle Baustellenführung unternehmen.“

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