

Pressemitteilung 75/2003 | 22.09.2003
Tupsi freut sich schon: LGS-Maskottchen lädt zur vorletzten Baustellenführung auf dem Petrisberg ein
Eine fast schon zur Tradition gewordene Veranstaltung auf dem Trierer Petrisberg blickt langsam ihrem Ende entgegen: Bei der vorletzten Baustellenführung auf dem zukünftigen Gelände der Landesgartenschau Trier 2004 am Sonntag, dem 28. September ab 14 Uhr zeigen die LGS-Mitarbeiter noch einmal den aktuellen Stand der Dinge. Vier Wochen später, am 26. Oktober, wird die Pforte für die Besucher zum allerletzten Mal geöffnet, ehe das LGS-Team und alle Arbeiter auf dem ehemaligen Militär-Areal zum Schlussspurt ansetzen. „In den kalten Monaten ist das Wetter einfach zu unbeständig um die Baustelle zu besichtigen, verweist LGS-Geschäftsführer Roman Schleimer auf das Vorjahr, als eine der geplanten Führungen aufgrund eines Sturmes abgesagt werden musste. Und im März des kommenden Jahres dauere es ja nicht mehr lange, ehe das größte rheinland-pfälzische Event am 22. April endgültig losgehe.
Schleimer verspricht für die vorletzte Ausgabe der Besichtungsreihe noch einmal ein buntes Programm für die ganze Familie. „Im ehemaligen französischen Casino möchten wir den Namen des Maskottchens offiziell vorstellen. Eine Jury hat sich für den Namen ‚Tupsi’ entschieden. Der Gewinner des Namenswettbewerbes wird daraufhin sofort mit zwei ausgewählten Personen in den Heißluftballon des LGS-Sponsors Milch Union Hocheifel steigen und zur Fahrt über Trier starten“, kündigt Schleimer an. Der Verein der Freunde der Landesgartenschau Trier 2004 e.V. hat in den vergangenen Wochen über 550 Namensvorschläge erhalten, die bis zur Baustellenführung von einer Jury – der auch Triers Oberbürgermeister Helmut Schröer angehörte – ausgewertet wurden. „Wir haben bei der Namensgebung vor allem an Kinder gedacht und daher fanden wir in Anlehnung zur Tulpe den Namen ‚Tupsi’ sehr passend“, begründet Schleimer.
Informativ und unterhaltend präsentiert sich das weitere Programm auf dem Petrisberg. Der „Römer Express“ dreht im 30-Minuten-Takt wieder seine Runden, wobei die Besucher von fachkundigen Führern alles Wissenswerte über das LGS-Gelände erfahren können. Mit dem Thema Erde beendet unterdessen die Sternwarte Bochum ihre Elemente-Reihe im Vorfeld der LGS. „Zusammen mit der Lokalen Agenda 21 Trier e.V. werden Vorträge zur globalen Erwärmung einen besonderem Blick auf die Versteppung werfen“, erläutert Annett Hergeth, die für die Veranstaltungen vor und während der LGS Verantwortung trägt. Hans-Peter Tischleder von der Forstverwaltung Trier wird als aktuelles Beispiel die Verödung im afrikanischen Land Burkina Faso unter die Lupe nehmen. Begleitend dazu ist eine Foto-Ausstellung diesem Thema gewidmet.
Auch die ganz jungen Besucher kommen auf ihre Kosten. „Ein Wildmobil gibt praxisnah viele Auskünfte zu Tieren in unserem Wald“, so Hergeth. „Wie sie aussehen, leben, was sie fressen und wie sie sich der Umwelt angepasst haben. Die ganze Familie kann außerdem ihr Wissen zur Artenvielfalt der Wälder testen.“
Während die Kindertagesstätte Trier-Tarforst im ehemaligen Casino mit Kaffee, Kuchen und Softgetränken für die Verpflegung sorgt, zeigt die Fotografische Gesellschaft Trier e.V. die Bilder, die sie in den vergangenen Monaten auf dem Petrisberg aufgenommen hat. Günter Dixius, Monika Dräger, Johannes Henke, Erwin Klasen, Otto Krennrich, Herbert Neumann, Karola Perrot, Bernd Pulm, Simonetta Reh, Eva Sonne-Krings und Birgit Zechel präsentieren ab 14 Uhr ihre Schau aus 60 Exponaten, die bis zum 24. Oktober in der LGS-Geschäftsstelle im Mittelpunkt stehen.
Da die Zahl der Parkplätze auf dem LGS-Gelände weiterhin gering ist, empfiehlt Schleimer, die kostenlosen Shuttle-Busse aus der Innenstadt zum Petrisberg zu nutzen. Folgende Haltestellen werden angefahren: Am Hotel Deutscher Hof/Südallee (13.14, 13.44, 14.14, 14.44, 15.14, 15.44, 16.14 Uhr), Kaiserthermen/ Weberbach (13.15, 13.45, 14.15, 14.45, 15.15, 15.45, 16.15 Uhr) und Basilika/Vorplatz (13.17, 13.47, 14.17, 14.47, 15.17, 15.47, 16.17 Uhr). Die Busse fahren bis zur LGS-Geschäftsstelle und bringen die Besucher zwischen 14.38 und 17.38 Uhr im 30-Minuten-Takt wieder in die Innenstadt zurück.
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