Pressemitteilung 101/2003 | 08.12.2003

Flair des Wilden Westens auf der Landesgartenschau Trier: Arbeiten im Garten Fort Worth offiziell begonnen

Einige Konturen sind bereits sichtbar, aber erst am Montag ist der offizielle Startschuss für den Beginn der Arbeiten im Garten Fort Worth auf dem Gelände der Landesgartenschau gefallen. Der Grund: Der Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer hat in diesen Tagen Gäste aus der amerikanischen Partnerstadt zu Besuch. Dadurch kam die Idee zustande, der 30-köpfigen Delegation das Gelände der Landesgartenschau Trier 2004 zu zeigen und dies mit dem feierlichen Spatenstich zu verbinden. Die Stadträte Becky Haskin, Jim Lane und Clyde Picht sowie Jane Schlansker, die Präsidentin des Partnerschaftskomitees, nahmen abwechselnd auf dem 13 mal 14 Meter großen Areal einen Spaten in die Hand und setzen insgesamt drei Friesia-Rosen in die Erde. 

Der Garten, der aller Voraussicht nach Ende März fertig sein wird, präsentiert die Trierer Schwesterstadt im Klein-Format. Der rote Ziegelsteinweg stellt die Hauptstraße (Main Street) sowie den Sundance Square dar und endet an einem kreisförmigen Platz, der einen Stern, den Texas Star, im Beton abbildet. Eine Sitzmauer aus Ziegelsteinen und eine höhere Wand mit zwei Pfeilern bilden das zentrale bauliche Element des Gartens. An der Mauer wird die Bronzeskulptur, die den Kopf eines Texas-Longhorn-Rindes zeigt, angebracht. Das Bildwerk weist auf die Bedeutung dieser Nutztiere in dem amerikanischen Bundesstaat hin. Staudenbänder, Gräser und Yucca (Palmlilien) vervollständigen die Landschaft.

„Wir sind sehr glücklich, an diesem feierlichen Spatenstich im Garten Fort Worth teilzunehmen“, sagte Clyde Picht. Im Frühling des kommenden Jahres werde er mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtrat die Landesgartenschau Trier besuchen. Schröer kündigte eine Fort-Worth-Wochenende an, das im Mai oder Juni stattfinden soll. Der genaue Termin für die Veranstaltung mit dem Flair des Wilden Westens steht allerdings noch nicht fest.
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